Was wäre eine Kappensitzung ohne Büttenredner ? Und was wäre eine Rauchclubsitzung ohne seine Spezialisten in der Bütt ?

Mit Sicherheit nicht das, was unsere Gäste seit so vielen Jahren schätzen und auch erwarten. Neben den vertrauten Gesichtern und „Figuren“ ist es immer wieder eine Herausforderung neue Talente zu entdecken.

Nicht ohne Stolz präsentieren wir unseren Gästen ein abwechslungsreiches Programm ausschließlich aus unseren eigenen Reihen. Wer im Rauchclub auf der Bühne steht, ist auch ein Teil der Rauchclubfamilie.

Alexandra Meurer

Als Protokollerin des Rauchclubs stehe ich in der Tradition von Jakob Viehmann, Herbert Krissel und Ursula Kapp um nur einige zu nennen. Gemeinsam ist uns und den ProtokolerInnen auf anderen Fastnachtsbühnen, dass wir am Anfang des Programms stehen und auf das lokale Geschehen des vergangenen Jahres zurückblicken.

Und doch hat jede Protokollerin ihr eigens Format und ihren eigenen Stil. Mein Format ist die Müllfrau.
Auch wenn die Leute in meinem Limburger Wohnviertel denken, Müllwerker arbeiten nur mittwochs, so komme ich doch viel in meiner geliebten Heimatstadt herum.

Was mir dabei so auffällt, bringe ich in Reimform in die Bütt oder in Corona-Zeiten auf Video, frei nach dem Motto: Hast Du von schlechten Nachrichten die Nase voll, amüsiert Dich lieber beim Protokoll!

Jürgen Fritsche

Was aussieht wie ein erhobener Zeigefinger, weist in Wirklichkeit auf eine versteckte Pointe hin:

Jürgen Fritsche ist der Chroniker, der das politische Weltgeschehen des jeweils vergangenen Jahres in den Fokus seiner Betrachtungen rückt. 

Dabei dürfen auch gerne mal die unteren Schubladen des Humors aufgezogen werden, 

die, in denen die allerflachsten Pointen kalauern.

Thomas Raab

Ein waschechter Comedian auf der Rauchclubbühne.
Mit seinem Humor und seiner Gabe über vermeintlich „normales“ zu sprechen, begeistert er das Publikum jedes Jahr erneut.

Vermutlich hat sich jeder schon einmal irgendwie ertappt gefühlt, wenn er vom ganz normalen menschlichen Leben erzählt und uns dabei den Spiegel vorhält.

Trigespräch

Die drei Damen vom Rauchclub:

Das sind Diplom-Ökotrophologin Imke, die die Natur liebt, mit ihrem Mann einen Biobauernhof betreibt und gerne mit ihren Kindern Torben, Malte und Imke Radtouren unternimmt,

die überwiegend alleinstehende Jaqueline, die sehr auf´s Äußere bedacht ist, sich weitaus mehr liebt als die Natur, Männern keine Chance zum Weggucken bietet und die darauf Wert legt, dass bei ihrem Vornamen das E hinter dem Q mitgesprochen wird sowie die etwas einfältige Gabriele, die noch bei Mutti wohnt, von ihrem langjährigen Verlobten Leo sitzen gelassen wurde und sich allgemein mit dem Denken etwas schwer tut.

 

Unter der Eigenwortschöpfung „Trigespräch“ haben sich Imke (Silke Sehlbach), Jaqueline (Carmen Hellen-Adamzent) und Gabriele (Nicola Bischof) nicht nur auf der Rauchclubbühne zu klischeehaften Charakteren entwickelt.

So stellen sich nicht nur unsere Zuschauer, sondern auch die drei Damen selbst manchmal die Frage, ob die Rollen, die sie da verkörpern, wirklich nur gespielt sind.